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Die Römisch-Katholische Kirche

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In Cargèse stehen sich gleich zwei Kirchen gegenüber - eine römisch- und eine griechisch-katholische, beide verbergen zahlreiche historische Zeugnisse.

Gewiß zieht die eine durch ihren "exotischen" Weihrauchgeruch mehr Besucher an; eine Besichtigung der römisch-katholischen Kirche lohnt sich aber ebenso.

Etwas Geschichte : 1817 versammeln sich die nicht griechischen Familien und beschließen den Bau einer römisch-katholischen Kirche.carg002.jpg (20421 octets)

Ein gewisser Antoine Andreani stiftet ein Grundstück. Doch die Zeiten sind schlecht.
Der erste Spatenstich erfolgt erst 8 Jahre später. Die Bauarbeiten finden zwischen 1825 und 1828 statt.

Das Priesteramt wird zur Hilfe gerufen.

Die Bücher der Archive berichten über mehrere Änderungen.
1835 wird das Dach vom Sturm zerstört, 1845 sind die Inneneinrichtungen immer noch nicht zu Ende geführt.

Der Glockenturm wird erst 1847 gebaut.

carg003.jpg (11509 octets)Die derzeitige Kirche besteht nur aus einem Schiff, mit seitlich 2 halbrunden  Kapellen.
Der Chor ist durch eine Stufe und die Kommunionbank vom Schiff getrennt.
Das Gewölbe ruht auf einem mit Friesen bearbeiteten Gesims, getragen von korintischen Pilastern.

Das Gebäude hat seine neuklassizistische Einrichtung (1.Hälfte des 19. Jahrhunderts) teilweise beibehalten.
Die Wandmalerei im Chor wurde vor kurzer Zeit restauriert.

Ein quadratischer Glockenturm mit einer aufgesetzten achteckigen Kuppel befindet sich an der Nordseite.

Die untere Fassade beinhaltet 4 Pilaster und einen Rundgang.
Die Seitenmauern des Turms sind durch hohe Fenster unterbrochen und erhellen somit direkt das Kirchenschiff.
Die Chorhaube ist abgerundet, insgesamz ein interessantes homogenes Bauwerk.

Es ist interessant zu wissen, daß der griechische Priester Elie Papadacci zu diesem Zeitpunkt den lateinischen Ritus übernahm, ebenso wie die Familie Petrolacci und ein Teil der Familie Dragacci.

Crédit Photos Office de Tourisme de Cargèse


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