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Zeichnung von Daubigny 1773
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Die Blutrache ...,
die Ehre und das Blut
"Wenn
sie ihn beleidigen, wird er Sie mit einem Pistolenschuss oder Dolch töten ..."
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| [...] "Ganz am Anfang seiner Lebensbahn reiste
Ponson du Terrail auf Korsika sowie es viele andere vor ihm taten, von Balzac
zu Flaubert, und von Maupassant zu Mérimée.
Diese Reise fand im September 1851 statt"
[...] "nach seiner Rückkehr von der schönen Insel, vertraute Ponson du
Terrail sein Manuskript, "die Banditen", der Zeitung die Patrie an[..]
die aber ein großen Teil davon beseitigte.
[...] "Beseitigt werden [..] diese Linien in denen Ponson du Terrail über
die Korsen so spricht :
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| [...] " Heute gehört die Insel zu den Provinzen
Frankreichs , da viele Kinder Korsikas bei uns arbeiten und mit großem Erfolg
als Beamte, ist sie so geblieben wie sie wahr, mit seinen Sitten, seiner Sprache,
seinem Gesicht und seinem Charakter.
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| Auf dem Kontinent lösen sich die Korsen gut auf und werden
auch Franzosen, verlieren ihre Vorurteile und Gewohnheiten, leben bequem und ohne
Abscheu von diesem Leben, sie lassen sich sogar von unserem Verderben anstecken.
Zurück auf ihrer Insel, in Gegenwart mit ihren Wäldern und Macchie, in Erinnerung
mit der Vergangenheit ihrer Rasse und die Erinnerung an ihre Jugend, werden sie
wieder Korsen, das heisst ein Volk abseitz, unbezähmbar und ungezähmt, streng
in Lebensart, unerbittlich in seinem Groll, unerbittlich übrigens der Welt genüber,
sie akzeptieren den Fortschritt ohne aufzuhören zu protestieren und mit einem
wilden Stolz sagend "die Römer haben niemals aus uns Sklaven machen können".
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| In Korsika trifft der Wanderer, bei jedem Schritt, in jedem
Dorf, im kleinsten Landstädtchen, einen Mann der Offizier in der französichen
Armee war, einen Mann der seinen Mut und Tapferkeit waghalsig bewiesen hat, der
niemals eine Gemeinschaft auf dem Kontinent ablehnte, der zwanzigmal kämpfte
und der bei der ersten Gelegenheit wieder beginnen wird. Also dieser Mann wird
auf seiner Insel ein Duell ablehnen. Wenn Sie ihn beleidigen, wird er Sie mit
einem Pistolenschuss oder Dolch töten, nachdem er Ihnen den Vorabend gesagt hat
"Behüte dich, ich behüte mich". |
| Warum verachtet dieser Mann, der tausend Male sein Leben verspielt
hat, es noch mahl zu verspielen? Weil das Duell nicht zu seinen Sitten gehört,
weiter nichts. |
| [...] Der heutige Korsenbandit ist der Politisch
Geächtete der "Terreur" von 93, der "Chouan" (Brigant) der
einen zuverlässigen Zufluchtsort der bretonischen Heide oder dem Dickicht des
Gebüsches verlangt. Aus dem zivilisierten Mann wurde der Mann der Natur, mit seiner
Poesie und seinen Ängsten.
Der Bandit behällt nichts, ausser einem Gewehr und einer "pilone"
(Traditionelle Jacke). Sein Vermögen gehört ihm nicht mehr, dagegen steht ihm
das Vermögen von allen zu Verfügung. Wenn er, in einer Gewitternacht, an einer
Schäferhütte anklopft wird man ihm öffnen, ihn aufwärmen und ihn
warmherzig beherbergen.
Braucht er Munition, so schreibt er an einen wohlhabenden Bewohner der ihm
diese sofort besorgt.
Im Gegenzug erklärt er sich bereit die Schwachen zu beschützen und den Mächtigen
die Stirn zu bieten.
Wird eine Witwe beraubt? So wird er auf der Tür des Räubers ein Zeichen hinterlassen
und zwar : Zwei Linien mit einem Dolch. Der Räuber wird sofort alles zurückgeben.
Die Korsen spotten, mal mehr, mal weniger, über Gerichtsurteile. Hat aber ein
Bandit sein Urteil gesprochen, so wird dieses befolgt.
Eine ganze Polizeitruppe wird es nicht zu wege bringen einen Befehl eines Banditen
ausser Kraft zu setzen.
Auszüge der Einführung der Nachrichten von Ponson du Terrail
[1829-1871]
"Les Bandits"
[La Marge édition]
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